Über André Kiesewalter

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Als 20-Jähriger erlebte ich die politische Wende in der DDR intensiv und versuchte, die einzigartigen Stimmungen in Bildern einzufangen. Als ich damals fotografierte, dachte ich nicht daran, diese Fotos jemals zu veröffentlichen – sie waren nur für mich. Deshalb kann ich viele der Aufnahmen topografisch und zeitlich nicht mehr genau zuordnen. Vor etwa einem Jahr begann ich, mein Fotoarchiv zu digitalisieren. Ein Großteil der Negative wartete 20 Jahre lang auf seine Wiederentdeckung. Viele Fotos wurden bestaunt, beachtet und begutachtet. Da kam die Idee, eine Auswahl als Fotobuch zu publizieren. Auch meine Kinder sollen sich anschauen können, wie die Stadt meiner Jugendzeit aussah. Dresden – die Stadt, in der ich lebte. Damals erschreckend schön, heute anders schön. Von meinem Vater bekam ich 1984 meine erste Kamera, eine Praktika. Ausgerüstet mit 50-Millimeter-Objektiv, externem Belichtungsmesser, viel Unwissen und einem Hebammenkoffer als Fototasche zog ich dann wegen des Freundeskreises immer öfter in die Dresdner Neustadt. Weitwinkel, Teleobjektiv, Stativ und später eine Praktika LTL 3 erwarb ich nach und nach im An- und Verkauf. Diese Bilder sind für mich interessante Erinnerungsstücke an eine unlängst vergangene Zeit. André Kiesewalter - Presse (Morgenpost, Dresden NN)

André Kiesewalter